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Mikrobiota

Die Darmmikrobiota – früher Darmflora genannt – besteht aus einer Reihe von Mikroorganismen (Bakterien, Viren, Parasiten und nicht pathogener Pilze). Es gibt verschiedene Mikrobiota, wie dieses der Haut, des Urogenitaltraktes, der Lunge, etc. Die Wichtigste – mit einem Gewicht von ca. 2 kg – ist jene des Gastrointestinaltraktes, welche von ca. 1014 (= 1 mit 14 Nullen) Mikroorganismen – mit bis zu 1'000 verschiedenen Bakterienspezies – besiedelt wird. Es sind schwindelerregende Zahlen: Gemäss verschiedener Autoren (Stephan J et al. 2011; Tsai F, Coyle WJ 2009) übersteigt die Anzahl der Kommensalbakterien die Anzahl der Zellen des menschlichen Körpers um das Zehnfache und ... ihre Gene (= Mikrobiom) sind 100 mal mehr als das menschliche Genom. Neue Studien haben diese Daten korrigiert, indem sie die Anzahl der Bakterien geschätzt haben, die der Anzahl der menschlichen Zellen entsprechen (Sender et al. 2016). Es ist jedoch beeindruckend zu denken, dass wir im zellulären Sinn nur zur Hälfte Mensch sind.

Die intestinale Mikrobiota hat sich im Laufe der Zeit mit dem Menschen entwickelt. Dieses Ökosystem entwickelt sich bei der Geburt und wird sich im Laufe des Lebens verändern. Jeder Mensch hat seine persönliche und einzigartige Zusammensetzung – ähnlich der Fingerabdrücke, die abhängig von Alter, Umwelt, Lebensstil und Ernährung sind. Änderungen in seiner Zusammensetzung, auch Dysbiose genannt, werden mit verschiedenen Pathologien wie Fettleibigkeit, Allergien, Reizdarm, Depressionen u.w. in Verbindung gebracht.

Inzwischen zeigen eine Vielzahl Veröffentlichungen im medizinischen und wissenschaftlichen Bereich, wie wichtig diese Mikroorganismen für unsere Gesundheit sind.

Mikrobiota

Eine ausgeglichene Mikrobiota führt die folgenden Aufgaben aus:

  • Aufrechterhaltung der Barriere der Darmschleimhaut, zum Schutz vor schädlichen Substanzen, die in unseren Körper gelangen könnten.
  • Absorption von Nährstoffen dank Umwandlung unverdaulicher Lebensmittel, das Vorhandensein von Enzymen, die wir nicht besitzen und der Synthese wichtiger Substanzen wie Vitamin K, B12, B8 und essentieller Fettsäuren.
  • Interaktion mit dem Immunsystem. Letzteres kann als ein im Körper verteiltes Organ angesehen werden, insbesondere an potenziellen Orten des Eintritts und der Ausbreitung von Krankheitserregern. Der Darm ist daher ein grundlegender Ort, an dem die Wechselwirkung zwischen Mikrobiota und Immunsystem sehr intensiv ist.
  • Regulierung der Energiehomöostase durch die Modulation des Blutzuckers und Lipidhomöostase, Regulierung des Sättigungsgefühls und Energieerzeugung.
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