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Koliken

L. reuteri DSM 17938 ist das einzige Probiotikum, welches von Experten zur Prävention sowie Behandlung der Säuglingskoliken empfohlen wird.

Säuglingskoliken werden trotz ihrer Häufigkeit mangelhaft verstanden und sind oftmals frustrierend für Eltern und Pflegekräfte. Gemäss "Rom-IV-Konsensus-Kriterien für die Diagnose von funktionellen gastrointestinalen Störungen" definieren sich die Säuglingskoliken bei Kleinkindern durch das Auftreten von unerklärlichen, krampfartigen Episoden des Jammerns oder des Schreiens, ohne organische Ursache im Alter von weniger als 5 Monaten.

Diese Art des Schreiens erreicht üblicherweise ihren Höhepunkt während der sechsten Lebenswoche und endet ungefähr am Ende des vierten Monats.

Bei Untersuchungen wurden Säuglingskoliken bei bis zu 26% von Kleinkindern diagnostiziert. Daher sind Säuglingskoliken einer der Hauptgründe, einen Kinderarzt aufzusuchen.

BiGaia Tropfen zum Diätmanagement bei Säuglingskoliken

BiGaia Tropfen

Zum Diätmanagement bei Säuglingskoliken mit übermässigem Schreien.

Die ersten Monate

Die ersten Monate mit einem Neugeborenen sind wunderbar und aufregend. Aber Achtung: Alle Babies schreien! Bekommen sie aber, was sie benötigen, so beruhigen sie sich schnell wieder. Einige Säuglinge jedoch schreien und weinen ununterbrochen. Häufig führt dies bei Eltern und Umfeld zu einer sehr grossen Frustration, denn nichts scheint die Lösung zu sein, weder beruhigende Wort, spazieren, das Herumtragen oder kuscheln noch medikamentöse Massnahmen, Homöopathie, Wechsel der Nahrungsmittel.

Säuglingskoliken = Drei-Monats-Koliken

8-26% aller Säuglinge sind von Säuglingskoliken betroffen. In dieser schwierigen Phase ist das Risiko der elterlichen Erschöpfung und die Gefahr, dass man das Baby schüttelt, erhöht (Achtung: Schütteltrauma kann zu schweren bleibenden Schäden beim Kind führen!). Die genauen Ursachen von Säuglingskoliken sind nicht abschliessend geklärt. Man geht davon aus, dass es sich bei der Entwicklung von Säuglingskoliken um eine Mischung aus mehreren Faktoren handelt – beispielsweise um die Erstzusammensetzung der Mikrobiota aufgrund der Geburtsart, das noch unausgereifte Verdauungssystem des Neugeborenen, ungünstige Techniken beim Füttern oder Stillen, bei denen die Säuglinge zu viel Luft verschlucken, Stress und Spannungen im Familienkreis, die noch mangelnde Routine im Alltag oder die Überreizung des Kindes.

Koliken sind multifaktoriell und können die gastrointestinale Gesundheit im späteren Leben beeinflussen

Darm-Dysmotilität und viszerale Hypersensitivität werden als die Hauptfaktoren hinter diesem Zustand betrachtet. Die gastrointestinale Mikrobiota rückte während der letzten Dekade ins Zentrum des Forschungsinteresses. Es konnte gezeigt werden, dass Kinder mit Säuglingskoliken sowohl eine niedrigere Anzahl an intestinalen Laktobazillen als auch eine höhere Konzentration an coliformen Bakterien aufweisen. Es wurde ein Zusammenhang zwischen Säuglingskoliken und allergischen Erkrankungen, erhöhter Empfindlichkeit bei abdominalen Unterleibsschmerzen sowie psychologischen Störungen während der Kindheit festgestellt.

Wie erkennt man Drei-Monats-Koliken?

Das Kind ist jünger als 5 Monate und das Schreien ist ohne organische Ursache.

  • Das Kind ist aussergewöhnlich unruhig.
  • Es schreit übermässig viel (unerklärliche, krampfartigen Episoden des Jammerns oder des Schreiens).
  • Es lässt sich durch nichts beruhigen.

Ihr Weinen beginnt normalerweise am späten Nachmittag und kann bis zum späten Abend – mit Unterbrechungen – noch länger dauern. Das Baby ist jedoch gesund und gedeiht. Beim Weinen nimmt das Baby eine typische Krampfhaltung ein.

Das Baby zieht immer wieder die Beine an und streckt sie heftig wieder aus. Es ballt die Händchen zu Fäusten, der Rücken ist gewölbt, der kleine Bauch meist geschwollen und der Teint erscheint hellrot bis hellweiss. Zwischen den Schreiphasen haben die betroffenen Säuglinge keine weiteren Symptome. Oft ist der Schlaf-wach-Rhytmus gestört.

Der Baby-Darm braucht Hilfe

Die Darmflora eines Neugeborenen muss sich erst nach und nach aufbauen, damit sie ihm ermöglicht, seine Nahrung vollständig und gut zu verdauen. Bei der Geburt bekommt es bereits die ersten förderlichen Keime von seiner Mutter. Das gilt allerdings nicht bei Kaiserschnittgeburten. In beiden Fällen kann durch die Ernährung die Reifung des Darms und der Aufbau einer gut funktionierenden Darmflora wesentlich unterstützt werden.

Bei Kindern mit Koliken haben sich weniger nützliche Darmbakterien angesiedelt, als bei Kindern ohne Koliken. Mit der Zugabe von Lactobacillus reuteri DSM 17938 werden die Bedingungen für nützliche Keime optimiert. Er siedelt sich nicht nur im Darm an, sondern stimuliert das Wachstum von weiteren positiven Bakterien und macht das Konkurrenzumfeld für weniger nützliche Darmbakterien schwierig.

L. reuteri DSM 17938 stammt aus der Muttermilch. Aus der Evolution wissen wir, dass der Lactobacillus reuteri DSM 17938 von Generation zu Generation durch den Vaginal-Kanal und/oder die Muttermilch weitergegeben wird. Leider scheint es, dass wir ihn durch unsere westliche Lebensweise verlieren und somit einen wichtigen Mitspieler unserer Mikrobiota verlieren.

Kleinkind mit Koliken

Massnahmen / Tipps

Da mehrere Faktoren für die Entstehung der Koliken eine Rolle spielen, empfehlen wir einfache Massnahmen/Tipps auszuprobieren. Ihre Hebamme oder die Mütter-/Väterberatung kann Ihnen diese zeigen (einige Beispiele):

  • Stilltechnik
  • Welcher Sauger bei der Fütterung durch die Milchflasche verwendet werden soll
  • Weitere Beruhigungsmassnahmen (schaukeln, singen, ...)
  • Tragweisen (Fliegergriff, ...)
  • Usw.
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