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Kontaktdermatitis

Die Kontaktdermatitis (Kontaktallergie) ist eine Hautentzündung, die durch Kontakt mit einer Substanz ausgelöst wird. Die Haut ist entzündet, gerötet, eventuell geschwollen und kann Papeln und Bläschen bilden. Man bezeichnet dies als Ekzem. Meistens ist diese Hautkrankheit von einem starken Juckreiz begleitet.

Ursache

Es sind 2 verschiedene Arten (Mechanismen) der Kontaktdermatitis bekannt:

Das allergische Kontaktekzem

Bei Kontakt mit bestimmten Molekülen (z.B. Nickel) findet eine verzögerte Überempfindlichkeitsreaktion statt.

Die irritative Kontaktdermatitis

Bei übermässigem Kontakt mit bestimmten Substanzen (z.B. Wasser, Seifen, Laugen) ist die Haut überlastet, wird abgenutzt und es entsteht das Ekzem.

Abklärung

Bei Ärzten mit Spezialausbildung kann man die Auslöser oft durch ausführliche Gespräche und mit Hilfe von einem Patch-Test (Epikutantest) herausfinden.

Behandlung

Für das allergische Kontaktekzem

  • Den Kontakt mit dem Allergen vermeiden (z.B. Microair Barrier)
  • Hautpflege (z.B. APP Classic)
  • Mittel gegen Juckreiz und Hautinfektion (z.B. DermaSilk)
  • Medikamente (Kortison, Antibiotika, Antihistaminika)
  • Bestrahlung mit UV-Licht

Für die irritative Kontaktdermatitis

  • Den übermässigen Kontakt mit den auslösenden Substanzen vermeiden (Allergen-Barriere verwenden)
  • Hautpflege (z.B. APP Classic)
  • Mittel gegen Juckreiz und Hautinfektion (z.B. DermaSilk)
  • Medikamente (Kortison, Antibiotika, Antihistaminika)
  • Schutzmittel (z.B. Handschuhe und Fussbekleidung Microair Barrier)

Prognose

Auch bei konsequenter Allergenvermeidung haltet die Sensibilisierung über Jahre an. Wenn die Behandlung befolgt wird, stabilisiert sich die Haut und ist gegen erneute Entzündungen geschützt.

Bei chronischen Formen ist eine vollständige Genesung manchmal nicht möglich.

Kontaktdermatitis bei Schutzkleidung

In mehreren Berufen sind Sicherheitsschuhe (SN EN 345) oder Schutzschuhe (SN EN 346) obligatorisch, um Arbeiter vor potenziellen Risiken (Nägel, Splitter, Schläge von schweren Gegenständen) und schwierigen Standortbedingungen (konstant feuchte Böden, ölige Flüssigkeiten, chemische Substanzen, ect.) zu schützen. Die dauernde Benutzung von solchen Sicherheitsschuhen (mit oder ohne undurchlässigen Sohlen) ruft oft kutane Patologie des Fusses (tinea pedis, Aufweichung, Hiperhydrosis) hervor, vor allem verursacht durch ungenügende Atmungsaktivität. Solche Verletzungen können sich, wenn sie vernachlässigt werden, zu allergischer Kontaktdermatitis (AKD) entwickeln. Statistische Erhebungen zeigen, dass bereits 16% aller Bauarbeiter auf Substanzen wie Chrom, Nickel, Latex, Formaldeyd, Thiourese, Thiuram, Nitril, usw. sensibilisiert sind – dies als Folge des Tragens von Sicherheitsschuhen. Normale Hautverletzungen am Fuss können mit Antimikotikum und diversen Salben behandelt werden, nicht aber Beschwerden bei allergischer Kontaktdermatitis. Durch den dauernden Kontakt entstehen die Entzündungen stets von Neuem.

Eine Lösung dieser Probleme bieten sehr leichte "Socken" aus einem absolut wasserdichten und gleichzeitig atmungaktiven Gewebe: Microair Barrier®. Dieses Gewebe ist eine absolute Barriere gegen Allergene und es erlaubt gleichzeitig die Reepithelisation (Hautzellenaufbau) des Fusses. Um Hautverletzungen zu behandeln, haben sich Untersocken DermaSilk® als äusserst wirksam bewährt.

1) F. Borghesan et al., Use of new "barrier socks" in contact allergic dermatitis, European Annals of Allergy and Clinical Immunology; vol 39, no 6, 2007. 2) T.Kinaciyan et al., Efficacy of a new barrier glove in the treatment of chronic hand eczema, Poster EAACI 2009. 3) Corazza M. et al., Efficacy of new socks in the treatment of foot allergic contact dermatitis, Acta Derm Venereol, 2010.

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