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Funktionelle Bauchschmerzen

Funktionelle Bauchschmerzen (Functional Abdominal Pain, FAP) sind ein häufiges Problem. 8% der Kinder in westlichen Ländern sind durchschnittlich davon betroffen. Meistens liegt keine gefährliche Erkrankung dieser Bauchschmerzen zu Grunde, jedoch führen sie häufig zu einer erheblichen Beeinträchtigung der Lebensqualität der betroffenen Kinder und ihrer Familien.

Woran erkennt man funktionelle Bauchschmerzen?

Starke Hinweise liegen vor, wenn Ihr Kind

  • eher diffuse Schmerzen in der Nabelgegend hat und nicht im Ober- oder Unterbauch,
  • nachts beschwerdefrei ist,
  • sich trotz der Schmerzen noch ablenken lässt und sie beim Spielen vergessen kann,
  • gleichzeitig unter einer emotionalen Belastung steht,
  • keine weiteren Symptome wie hohes Fieber, starken Durchfall, eine harte Bauchdecke oder starkes Erbrechen hat und
  • häufige Begleiterscheinungen Kopfschmerzen sind.

Das richtige Bakterium kann helfen

Die verschiedenen Stämme von Bakterien haben unterschiedliche Eigenschaften und Wirkungen. Aus diesen Gründen können die Vorteile eines einzelnen Stamms nicht anderen extrapoliert werden. L. reuteri DSM 17938 ist ein starker Stamm, welcher den gesamten Gastrointestinaltrakt besiedelt.

Bestimmte Bakterien können die Peristaltik (Darmbewegung) auf natürliche Weise anregen. Sie waren immer die Bewohner unseres Darmes. Leider haben wir sie durch unsere moderne Lebensweise verloren und können sie durch die Geburt nicht an unsere Kinder weitergeben.

Woran kann es liegen?

Beschwerden im Magen-Darm-Trakt

  • Eine mangelhafte Bewegung des Darms und schlechte Magenentleerung.
  • Kleine Mikro-Entzündungen in der Darmschleimhaut vorliegen wie nach einer Infektion.
  • Veränderungen in der Darmflora, bei denen schädliche Bakterien zunehmend die Nützlichen verdrängen.

Erhöhte Empfindlichkeit

Der Magen-Darm-Trakt ist über viele Nerven mit dem Gehirn verbunden. Man spricht daher auch von der Darm-Hirn-Achse. Einige Kinder und Jugendliche scheinen ein besonders empfindliches Nervensystem zu haben. Für sie sind normale Reize wie eine durch Nahrung gedehnte Darmwand bereits schmerzhaft.

Soziale Belastungen – Familie, Schule und Freunde

Die Stimmung sowie die Lebenssituation in der sich Ihr Kind befindet, bestimmt ganz entscheidend auch die Art und Weise wie Signale aus dem Magen-Darm-Trakt im Gehirn verarbeitet werden. Bauchweh tritt gehäuft in Umbruchsituationen (z.B. Schulwechsel, Trennung, Umzug, Todesfall) auf und kann ein Hinweis auf Ängste oder vermehrten Stress sein. Dasselbe gilt auch für Situationen in der Schule, bei welchem Sie versuchen sollten herauszufinden, was Ihr Kind (z.B. Über-, Unterforderung) erlebt. Stress kann jedoch auch in der Freizeit (z.B. Sportverein, Musikschule) auftreten. Wichtig ist, dass Ihr Kind immer mal wieder eine echte "Auszeit" ohne verpflichtende Termine hat. Wichtig ist die Balance, damit neben den Belastungen in der Schule kein "Freizeitstress" aufkommt.

Funktionelle Bauchschmerzen beim Kind
Funktionelle Bauchschmerzen (FAP) beim Kind

Wie können Sie Ihrem Kind helfen?

Milchsäurebakterien

Kleine Helfer von Innen

Präparate mit Milchsäurebakterien setzen auf die "Mitarbeit" von nützlichen Bakterien, um gestörte Gleichgewichte wiederherzustellen.

Verstopfung

Eine sehr häufige Ursache von Bauchschmerzen bei Kindern ist die Verstopfung. So erkennen Sie eine Verstopfung:

  • Ihr Kind hat Schmerzen beim Stuhlgang, weil der Stuhl sehr hart ist.
  • Gelegentlich werden nach Phasen ohne Stuhlgang auch sehr grossvolumige Stühle entleert.
  • Ihr Kind lässt sich Gründe einfallen, um nicht auf die Toilette gehen zu müssen.
  • Ihr Kind weiss nicht mehr, wann es zum letzten Mal auf der Toilette war.

Gesundes Essen

Bei funktionellen Bauchschmerzen steht nicht so sehr im Vordergrund, was Ihr Kind isst. Es sollte sich natürlich ausgewogen und gesund ernähren. Die Vermutung vieler Eltern, das der Hintergrund der Bauchschmerzen eine Nahrungsmittelunverträglichkeiten ist, ist aber seltener, als man denkt.

Medikamente

Nur unter vorheriger Rücksprache mit Ihrem Arzt sollten Medikamente gegen die Schmerzen – und auch nur kurzfristig – gegeben werden. Grundsätzlich sind sie nicht für einen längeren Zeitraum zu empfehlen.

Schonung und Schulfrei?

Da Sie von Ihrem Kinderarzt wissen, dass hinter den Bauchschmerzen keine schwere organische Ursache steckt, sollten Sie versuchen, nicht auf alle Schmerzphasen mit Sorge oder Beunruhigung zu reagieren. Sie können Ihrem Kind vermitteln:

  • kurzes Innehalten und Wahrnehmen der Schmerzen
  • tun, was bekanntermassen hilft (Tee trinken, Wärme, Kälte)

Danach aber wieder die gewohnten Alltagsaktivitäten fortsetzen. Nach und nach entwickelt Ihr Kind seine eigenen Bewältigungsstrategien und durchbricht die alten Wahrnehmungsmuster von Sorgen, Niedergeschlagenheit und Ängsten.

Neues Verhalten lernen

Ein wesentlicher Bestandteil der Therapie ist das Erlernen neuer Verhaltensweisen. Ihr Arzt wird dieses mit Ihnen besprechen wollen. Vereinzelt gibt es auch altersgerechte Schulungsangebote für Kinder ab fünf Jahren mit ihren Eltern. In ihnen können individuelle Fragen ausführlich beantwortet und massgeschneiderte Lösungen für die Familie gefunden werden. Fragen Sie bei Ihrem Kinderarzt nach.

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