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Dysbiose

Unser Immunsystem befindet sich zu einem bedeutenden Teil im Darm. Damit zahlreiche Abwehrprozesse in unserem Körper reibungslos funktionieren können, tummeln sich dort Billionen nützlicher Bakterien (u.a. Milchsäurebakterien (Lactobacillus), Bifidobakterien, Enterokokken oder Bacteroides). Ist die Zusammensetzung gestört, kommt es zu einer Dysbiose (Dysbakterie), die sich nicht nur durch blosse Magen-Darm-Beschwerden äussert. Da unser Darm nicht nur ein Verdauungsorgan, sondern auch unser grösstes Immunorgan ist, fungiert er als Abwehr gegen Erreger und ist damit unentbehrlich.

Was ist eine Dysbiose?

Die Dysbiose ist das Missverhältnis von nützlichen und schädlichen Bakterien. Sobald das gesunde Gleichgewicht des Mikrobioms zerstört ist, können die nützlichen Bakterien ihre wichtigen Aufgaben nicht mehr erfüllen. Als Folge wird man anfälliger für Krankheiten.

Wie äussert sich die Dysbiose?

  • Blähungen
  • Bauchschmerzen
  • Unwohlsein, Übelkeit und Erbrechen
  • Darmentzündungen
  • Mangelerscheinungen
  • Kopfschmerzen
  • Müdigkeit
  • Verstopfung
  • Stoffwechselbeschwerden

Prognose

Eine gestörte Darmflora lässt sich durch eine gezielte Behandlung (Therapie) wiederaufbauen. Wichtig ist, dass die neu erlernten Verhaltensweisen und Ernährungsgewohnheiten beibehalten werden.

Was sind Ursachen der Dysbiose?

In einem gesunden Darm besteht ein harmonisches Gleichgewicht zwischen den verschiedenen Mikroorganismen. Dieser Zustand kann durch ungünstige Ernährung, durch Einnahme von Medikamenten, eine ungesunde Lebensweise oder durch Nahrungsmittelunverträglichkeiten gestört werden. Die nützlichen Bakterien werden immer mehr zurückgedrängt, sodass der Schutz gegen krankmachende, pathogene, Bakterien geschwächt wird oder ganz verloren geht.

Mikrobiota im Gleichgewicht vs. Dysbiose

Abbildung: Angepasst von Twetman, 2018

Was Sie bei Dysbiose selbst tun können?

Die Ernährung hat einen grossen Einfluss auf die Darmflora. Sie sollte leicht verdaulich, fettarm und ballaststoffreich sein. Achten Sie zudem auf eine ausgewogene Zusammensetzung der Lebensmittel.

Das oberste Gebot sollte lauten: Ein gesundes Darmmilieu wiederherzustellen.

Dazu gehören:

  • Vitalstoffreiche Ernährung
  • Übermässigen Alkohol- und Kaffeekonsum vermeiden
  • Keine grossen Fleisch- und Fischportionen essen
  • Sauermilchprodukte (Quark, Kefir, Joghurt und Käse) haben einen positiven Einfluss auf den pH-Wert im Darm
  • Zucker und Süssungsmittel nur sparsam verwenden
  • Einnahme von Probiotika
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