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Info Betriebsferien

Liebe Kundinnen und Kunden,

bitte beachten Sie, dass unser Büro über die Osterfeiertage vom 3. bis einschliesslich 6. April 2026 geschlossen ist. In dieser Zeit erfolgt kein Warenversand. Damit Ihre Bestellungen noch rechtzeitig vor den Feiertagen bearbeitet und versendet werden können, bitten wir Sie, Ihre Aufträge bis spätestens Donnerstag, den 2. April 2026, um 12:00 Uhr an uns zu übermitteln. Später eingehende Bestellungen werden ab dem 7. April 2026 wieder bearbeitet. 

Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis und wünschen Ihnen schon jetzt frohe und erholsame Osterfeiertage!

Ihr Team AllergyCare AG

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Chères clientes, chers clients,

Veuillez noter que notre bureau sera fermé pour les fêtes de Pâques du 3 au 6 avril 2026. Pendant cette période, aucune commande ne sera expédiée. Pour que vos commandes soient traitées et expédiées à temps pour les fêtes, merci de les soumettre avant le jeudi 2 avril 2026 à 12h00. Les commandes reçues après cette date seront traitées à partir du 7 avril 2026.

Nous vous remercions de votre compréhension et vous souhaitons de joyeuses et reposantes fêtes de Pâques !

Votre équipe AllergyCare AG

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Gentili clienti,

Vi informiamo che il nostro ufficio resterà chiuso per le festività pasquali dal 3 al 6 aprile 2026. Durante questo periodo, non verranno effettuate spedizioni. Per garantire che i vostri ordini siano elaborati e spediti in tempo per le festività, vi preghiamo di inviarli entro giovedì 2 aprile 2026 alle ore 12:00. Gli ordini ricevuti dopo questo termine saranno elaborati a partire dal 7 aprile 2026.

Vi ringraziamo per la vostra comprensione e vi auguriamo una Pasqua felice e serena!

Il team di AllergyCare AG

Intertrigo

Die Intertrigo ("Hautwolf") ist eine entzündliche Hauterkrankung, die, wenn gegenüberliegende Hautoberflächen aneinander reiben oder bei starkem Schwitzen entsteht. Diese kann z.B. im Genitalbereich, an der Leiste, in Bauchfalten und unter den Brüsten entstehen. Die vorgeschädigte Haut, die warme und feuchte Umgebung ist ein hervorragender Nährboden für Mikroorganismen und begünstigt eine sekundäre Infektion mit Pilzen, Bakterien und allenfalls mit Viren.

  • Symptome

    • Leicht bis starke Rötung
    • Juckreiz
    • Hautausschlag
    • Brennen
    • Schmerzen
    • Papeln und Pusteln am Randbereich, deuten auf eine sekundäre Pilzinfektion mit Candida hin
  • Risikofaktoren

    • Übergewicht/Fettleibigkeit
    • Bewegung (z.B. Wandern, Radfahren)
    • Eng anliegende Kleidung, synthetische Materialien
    • Schwitzen, vaginaler Ausfluss
    • Anatomische Besonderheiten, Prothesen
    • etc.
  • Behandlung

    • DermaSilk
    • Entsprechende Stellen trocken halten
    • Feuchtigkeit, Wärme und Reibung wenn möglich vermeiden
    • Eng anliegende und synthetische Kleidung vermeiden
    • Gute Körperhygiene
    • Nicht kratzen

Weiterlesen: Intertrigo

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Brustrhagaden

Die Stillzeit ist eine ganz besondere Zeit, aber sie ist nicht immer ganz einfach. Am Anfang der Stillzeit kann es vorkommen, dass die Brustwarzen gereizt oder wund sind, was leider häufig zu vorzeitigem Abstillen führt. Es ist normal, dass Brustwarzen in den ersten Tagen empfindlich sind. Länger andauernde Schmerzen und Reizungen sollten jedoch nicht sein. Risse treten oft in den ersten vier Wochen auf.

  • Symptome

    • Kleine Verletzungen der Brustwarzen
    • Blutige Wunden
    • Schmerzen beim Stillen
    • Einfache Rötungen
    • Stechende Schmerzen in der Brust

    Medikamentöse Therapie

    • Pflegende Salben
    • Auflagen
  • Nicht-medikamentöse Therapie

    • Korrektur der Stillposition und der Anlegetechnik (Ihre Hebamme, Stillberaterin oder Mütterberaterin hilft Ihnen da gerne weiter)
    • DermaSilk Top
    • Milch vorübergehend abpumpen
    • Brustwarzenschutz (zwischen den Stillmahlzeiten)
    • Brusthütchen, jedoch nur für kurze Zeiträume (Grund: Abnahme der Muttermilchmenge durch geringere Stimulation und eine erhöhte Empfindlichkeit der Brustwarzen)

Die Hilfe bei Brustrhagaden

Weiterlesen: Brustrhagaden

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Wechseljahre und Menopause

Wechseljahre oder auch Klimakterium genannt, beschreibt den Lebensabschnitt der Frauen von der fruchtbaren zur unfruchtbaren Phase. Die Menopause ist der Zeitpunkt, an dem die Frau das letzte Mal ihre Regel (Menstruation) bekommt. Dies ist im Durchschnitt mit 50-51 Jahren. Das Klimakterium ist die Zeit der hormonellen Umstellung. Die Eierstöcke produzieren immer weniger Östrogen. Es ist ein natürlicher Abschnitt im Leben einer Frau und keine Krankheit. Es bedarf in der Regel keiner Behandlung, solange keine starken Beschwerden auftreten, die durch die hormonelle Umstellung verursacht werden.

Die Beschwerden, die als Folge eines relativen Hormonmangels entstehen, sind:

  • Hitzewallungen, Schweissausbrüche, Benommenheitsgefühl, Schwindel
  • Blutungsstörungen: Schwache, starke oder verlängerte Regelblutungen, Schmierblutungen vor und nach der Menstruation, unregelmässige Zyklen oder Ausbleiben der Blutung
  • Schlafstörungen
  • Sexuelle Funktionsstörungen: Reduktion des sexuellen Interesses, Erregungs- und  Orgasmusstörungen, vaginale Beschwerden (Schmerzen beim Geschlechtsverkehr), Trockenheit
  • Seelische und emotionale Wechselbäder, depressive Verstimmung und Gedächtnisstörungen
  • Haarausfall
  • Osteoporose

Therapie

Bei ausgeprägten Beschwerden kann eine Hormonersatztherapie erforderlich werden. Dabei ist zu beachten, dass die für die Therapie verwendeten Präparate das Risiko für Brustkrebs, Herzinfarkt und Schlaganfall deutlich erhöhen.

Wieso Hitzewallungen und Herzklopfen?

Hirnbereiche, die die Körpertemperatur und den Herzrhythmus kontrollieren, senden durch den Östrogenmangel unvermittelt und unkontrolliert Impulse aus. Das löst Herzklopfen aus, die Temperatur in der oberen Körperhälfte steigt, und es kommt zu Hitzewallungen und Schweissausbrüchen.

Mehr dazu

Eine wissenschaftliche Studie zeigt eine Verminderung der nächtlichen Schweissausbrüche und Hitzewallungen beim schlafen in Dermadorm Bettwäsche. Die Verbesserung erfolgt durch durchgehenderen Schlaf, trockenere Haut, weniger Feuchtigkeit, vermindertes Schwitzen und eine allgemeine Steigerung der Befindlichkeit.

Weiterlesen: Wechseljahre und Menopause

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Vulvodynie

Eine Vulvodynie liegt vor, wenn für brennende Schmerzen der Vulvaschleimhaut keine organisch fassbaren Ursachen wie Infektionen, Entzündungen oder neoplastische Vorgänge zu finden sind.

  • Symptome

    Unter Vulvodynie versteht man ein Brennen, Schmerzen, dem Gefühl des Wundseins, erhöhte Sensibilität oder andere Missempfindungen im Bereich des äusseren Genitalbereichs der Frau.

    Einer Umfrage aus dem Jahre 2003 zufolge haben 16% der US-Amerikanerinnen schon einmal länger als 3 Monate unter Vulvabeschwerden ohne fassbare Ursache gelitten und 7% litten unter akuten Beschwerden.

  • Aus einer Studie aus der USA1 wurde folgendes festgestellt:

    Durch eine Infektion mit Candida albicans könnten Frauen zu eine hyperreaktiven Immunlage gebracht werden. Bei einem erneuten Kontakt mit einer sehr niedrigen Konzentration von C. albicans reagieren sie mit Reizung im Vulvabereich.

    Aus diesen Erkenntnissen und anhand von Versuchen von Dr. med. A. Graziottin und Dr. med. F. Murina in Italien2, kann das Tragen der Unterwäsche DermaSilk Intimo die Beschwerden lindern.

    1) Ramirez de Knott HMR et al. Cutaneous hypersensitivity to Candida albicans in idiopathic vulvodynia. Contact Dermatitis 2005; 53: 214-8. 2) Graziottin A., Murina F., Vulvodinia -Strategie di diagnosi e cura-, Springer- Verlag Italia 2011.

Die DermaSilk® Unterwäsche hilf dem Brennen und den Schmerzen entgegenzuwirken.

DermaSilk Unterwäsche Damen hilft bei Brennen und Schmerzen im Genitalbereich

Unterwäsche Damen

Produktübersicht

Weiterlesen: Vulvodynie

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Windelsoor / Windeldermatitis

Windeldermatitis ist eine der häufigsten Hauterkrankungen bei Säuglingen und Kleinkindern, welche sich durch ein Wundsein der Windelregion äussert. Es hat nichts damit zu tun, dass die Windel zu wenig saugfähig ist, aber das feuchtwarme Milieu rund um den Po sowie das Reiben der Windel reizt die empfindliche Hautoberfläche und aus zunächst einfachen Hautreizung können kleine Verletzungen hinzukommen, welche die Besiedelung vor allem mit Pilzen, aber auch Bakterien begünstigen. So wird schnell aus einer banalen Rötung eine Infektion.

  • Wer ist davon betroffen?

    Besonders betroffen sind Babys im Alter von 9 bis 12 Monaten.

  • Symptome

    • Der Babypo wird flächenhaft rot und wund
    • Der Po schmerzt oder juckt
    • Oft treten Pusteln und Pickel im Windelbereich auf (Hinweis auf Pilzbefall)
    • Mit der Zeit können sich offene und schuppige Hautstellen bilden
  • Auswirkungen

    Wird Windelsoor nicht sofort behandelt, besteht die Gefahr, dass sich die Hauterkrankung ausbreitet und immer schwieriger in den Griff zu bekommen ist.

Therapie

  • Den Po trocken halten

    • Generell häufiges und vor allem sofortiges Windelwechseln nach der Stuhlentleerung.
    • Sorgfältiges und behutsames Trocknen des Windelbereiches (vor allem in den Hautfalten).
  • Salben

    • Der Kinderarzt verordnet evtl. eine antientzündliche Salbe, etwas gegen den Pilzbefall oder Bakterienbefall (kortisonhaltige oder antimykotische Salben), bei starkem Bakterienbefall sind evtl. Antibiotika erforderlich.
    • Zinkhaltige Hautcremen (z.B. APP Classic) sorgen dafür, dass die Feuchtigkeit von den betroffenen Hautstellen ferngehalten wird.
  • Unterstützende Massnahmen

    • Kamillebäder beruhigen die angegriffene Haut.
    • Ein wunder Po heilt besser und schneller, wenn viel Licht und Luft an die Haut kommt.
    • Luftundurchlässige Plastikwindeln sollten vermieden werden.

DermaSilk

Es ist möglich, den Windelsoor durch Stücke von DermaSilk in der Windel zu therapieren. Hierzu empfehlen wir den Schal/Verband in Stücke zu schneiden.

Weiterlesen: Soor

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Epidermolysis bullosa

Epidermolysis bullosa (kurz EB) ist eine sehr seltene Erbkrankheit, die in 4 Gruppen und deren Untergruppen unterteilt wird. In der Regel treten die Brüchigkeit der Haut und die häufige und leichte Bildung von Blasen bereits bei der Geburt oder in der frühen Kindheit auf. Der Schweregrad reicht von leicht bis sehr schwer und verläuft aufgrund fehlender Heilungsmöglichkeiten oft schon in jungen Jahren tödlich. Eine Hautbiopsie ermöglicht die Diagnose zusammen mit einer genetischen Analyse.

Im Fachjargon werden Kinder mit dieser Krankheit "Schmetterlingskinder" genannt, weil ihre Haut so zerbrechlich ist, wie die Flügel eines Schmetterlings.

Die vier Gruppen werden unterteilt in:

  • Epidermolysis bullosa simplex (EBS)
  • Junktionale bullöse Epidermolysis (EBJ)
  • Dystrophe Epidermolysis bullosa (DEB)
  • Kindler-Syndrom (KS)

Epidermolysis bullosa wird symptomatisch behandelt und erfordert häufig ein multidisziplinäres Vorgehen.

Alle Arten von Epidermolysis bullosa äussern sich durch schmerzhafte Bläschen. Der Schweregrad der Symptome hängt von der Ausprägung der Blasenbildung und Narbenbildung ab und reicht von leicht bis schwer. Diffuse Hautläsionen verursachen ein Flüssigkeitsungleichgewicht, können sich infizieren und Infektionen können systemisch werden. Die Ausbreitung von Blasen auf Schleimhäuten kann zu Unterernährung und Wachstums-, Atemwegs- und Urogenitalproblemen führen.

Bei Epidermolysis bullosa wird empfohlen, Reibung und Traumata der Haut und der Schleimhäute zu vermeiden, die Heilung der Bläschen zu fördern und Komplikationen zu verhindern und zu behandeln.

Wir empfehlen die Konsultation der Wound International 2017 Guidelines “Best Practice Guidelines for Skin and wound care in Epidermolysis bullosa”.

Die DermaSilk Kleidung ist ein wichtiges Hilfsmittel, um die Reepithelisierung zu unterstützen.

Weiterlesen: Epidermolysis bullosa

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Pilzinfektion

Der Begriff Scheidenpilz bezeichnet eine Pilzinfektion in der Scheide, durch die sich die Scheidenschleimhaut entzündet. Die Scheidenpilzinfektion ist eine alltägliche Erkrankung und gehört zu den häufigsten Infektionen der Geschlechtsorgane bei Frauen. Ca. 75% der Frauen sind mindestens einem im Leben davon betroffen.

  • Symptome

    Weisser gelblicher Ausfluss aus der Scheide. Geschwollene und rötliche Hautbezirke der Vagina und der Vulva sowie Juckreiz und starke Schmerzen vor allem beim Geschlechtsverkehr.

    Das Risiko auf eine Pilzinfektion von Candida ist grösser wenn man bestimmte Arzneimittel wie Antibiotika zu sich nimmt, wenn die Abwehrkräfte geschwächt sind, bei pH-Wert-Änderung wegen enger, luftundurchlässiger Kleidung und/oder falscher Intimhygiene, beim Stress und beim Geschlechtsverkehr.

  • Therapie

    Der Frauenarzt oder Dermatologe wird eine Antimykotika verschreiben, das heisst pilzabtötende Scheidenzäpfchen, Tabletten oder Salben. Bei häufig wiederkehrenden Infektionen wird auch eine orale Behandlung angewendet. Die Mitbehandlung des Partners wird eventuell empfohlen. Er kann von Candida infiziert sein, ohne jegliche Symptome zu haben.

    Wenn die verschriebene Therapie mit DermaSilk kombiniert wird, werden die Resultate besser und schneller!


Tipps und Tricks zum Vorbeugen von Vaginalinfektionen

  • Keine übertriebene Intimhygiene
  • Scheidenspülungen vermeiden
  • Nach dem Stuhlgang von vorne nach hinten reinigen
  • Einengende Kleidung vermeiden
  • Badekleidung nach dem Baden wechseln
  • Unterwäsche aus natürlicher Baumwolle (oder DermaSilk) tragen anstatt synthetischer Unterwäsche
  • Unterwäsche und Handtücher täglich wechseln, bei mindestens 60 °C waschen
  • Slipeinlagen mit Plastikfolie vermeiden
  • Wenn nötig: Pflege und Schutz des äusseren Intimbereichs, z.B. mit der Cobagin Creme und Salbe

Wirksamkeit der DermaSilk Wäsche

Studien lesen

Weiterlesen: Pilzinfektion

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Brennen und Juckreiz im Intimbereich

Viele Frauen erleben Schwierigkeiten mit der Genitalschleimhaut, was erhebliche persönliche Auswirkungen auf ihre Partnerschaft haben kann. Die Symptome wie Juckreiz, Brennen oder starke Schmerzen sind oft die Folgen von bakteriellen oder mikotischen (Pilze oder Hefe wie Candida) Infektionen. Obwohl mit wirkungsvollen Medikamenten behandelt, treten die Symptome in 50% der Fälle nach einer bestimmten Zeit (rezidiv = rückfällig) wieder auf.

  • Eine gesunde Genitalschleimhaut

    Eine gesunde Genitalschleimhaut kann sich grundsätzlich vor inneren oder äusseren Angriffen/Einwirkungen schützen. Wenn sich das Ökosystem und der pH-Wert der Vagina und der Vulva verändert, kann eine gynäkologische Infektion auftreten.

    Eine Veränderung des vaginalen Ökosystems kann von hormonellen Faktoren, antibiotischer Therapie, reduzierter Immunabwehr oder ganz einfach vom Stress verursacht werden.

  • Bekleidung

    Ein weiteres wichtiges Element, welches das Ökosystem der vaginalen Schleimhaut verändern kann und sie empfindlich macht, ist unser Verhalten mit der Unterwäsche!

    Aus Untersuchungen geht hervor, dass 60% der Frauen, welche Schwierigkeiten mit der Vulva haben, ihre Probleme durch das Tragen von korrekter Unterwäsche vermeiden könnten.

DermaSilk ist wirksam bei gynäkologischen Infektionen

  • Vermindert in kurzer Zeit den Juckreiz, das Brennen und den Schmerz, oft bis zum kompletten Rückgang.
  • Wirkt den pathogenen (=krankmachenden) Mikroorganismen entgegen, ohne das Ökosystem zu beeinträchtigen.
  • Sorgt für das richtige Niveau an Feuchtigkeit und den optimalen pH-Wert.

Mehr über DermaSilk im Intimbereich lesen


Studien lesen

Einige sehr verbreitete Lebensgewohnheiten können unsere schützende Barriere des Genitalbereichs beeinträchtigen:

  • Nicht geeignete Intimwaschlotion (Veränderung des pH-Werts).
  • Benutzung von Slipeinlagen (ausserhalb der Menstruation sollten sie nicht getragen werden, denn Pilze vermehren sich besonders gerne bei gestauter Wärme und Feuchtigkeit).
  • Unterhosen, die luftundurchlässig sind, da sie aus Kunststoffen hergestellt werden.
  • Zu enge Hosen.
  • Dazu sind in den letzten Jahren viele Bekleidungen (auch Badehosen) "odour-free" auf den Markt gebracht worden. Diese sind chemisch behandelt worden und geben Substanzen wie Triclosan oder Silberionen ab (nicht unbedingt auf der Etikette deklariert oder unter dem Markennamen versteckt). Solche Substanzen sind speziell schädlich, da sie, einmal vom Stoff abgegeben, die vaginale Mikroflora verändern, die sich dann nicht mehr selber angemessen schützen kann.

Weiterlesen: Schmerzen im Intimbereich

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Lichen Sclerosus

Lichen Sclerosus ist eine Erkrankung, dessen Aktivität wahrscheinlich auf autoimmune Phänomene zu suchen ist. Der meist an den Genitalien auftretende Lichen Sclerosus wird oft spät diagnostiziert. Nicht nur Erwachsene und Jugendliche, auch Kinder können bereits daran erkranken. Lichen Sclerosus wird – vor allem im Frühstadium der Erkrankung – oft nicht erkannt. Die Kernsymptome – das sind Jucken, Brennen und Schmerzen beim Geschlechtsverkehr – werden nicht selten als Pilzerkrankung fehlinterpretiert und können deshalb nicht wirkungsvoll und gezielt therapiert werden.

  • Diagnose

    Ein Verdacht von Lichen sclerosus lässt sich oft durch eine Blickdiagnose feststellen. Aufgrund ähnlicher Hauptsymptome wird Lichen sclerosus häufig mit Scheidenpilz verwechselt. Um Infektionen auszuschliessen, werden Abstriche vorgenommen. Die Diagnose wird meist durch einen Dermatologen, Gynäkologen oder Urologen gestellt.

    Die genaue Anzahl an Betroffenen ist unbekannt, jedoch spricht man bei Frauen von einer auf 50 die von Lichen Sclerosus betroffen ist. Die Dunkelziffer ist jedoch weiterhin sehr gross, da viele Frauen falsch diagnostiziert werden oder sich aus Gründen der Scham keinem Arzt anvertrauen. Männer und Kinder können auch davon betroffen sein.

  • Therapie

    Es werden hochpotente Kortisoncreme der Wirkstoffklasse IV und eine Feuchtigkeitscreme eingesetzt. Auf hautreizende Parfums, Seifen und Dusch- oder Intimwaschmittel sollte verzichtet werden.

Wirksamkeit der DermaSilk Wäsche

Bei einer Studie wurde die vorteilhafte Wirksamkeit von DermaSilk Unterwäsche im Vergleich zur Baumwollunterwäsche bei Frauen, die unter Lichen Sclerosus litten, gezeigt. Bereits nach einem Monat wurde eine Abnahme des Juckreizes, Schmerzen, Brennen Trockenheit und Dyspareunie festgestellt. Nach sechs Monaten war der Unterschied zur Kontrollgruppe (Baumwolle mit der gleichen medikamentösen Therapie) noch deutlicher und in einigen Fällen waren die Symptome sogar ganz verschwunden.

Studien lesen

Weiterlesen: Lichen Sclerosus

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Adresse

AllergyCare AG
Vordergasse 43
CH-8200 Schaffhausen

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